Experten: Eklatante Mängel beim Schutz gefährdeter Gruppen | Freie Presse

Gerade im Bereich der Altenpflege ist die Corona-Prävention in Deutschland laut Patientenfürsprechern noch unzureichend. Im Vergleich zu den letzten Wintern ist keine Verbesserung festzustellen.

Berlin.

Patientenschützer sehen auch vor dem dritten Winter seit Beginn der Corona-Pandemie noch offensichtliche Mängel beim Schutz wirklich gefährdeter Gruppen.

„Das Thema brennt uns unter den Fingernägeln. Die Situation für Menschen, die sich in der stationären und ambulanten Altenpflege nicht selbst schützen können, ist nach wie vor verheerend“, sagt Eugen Brysch, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der Deutschen Presse-Agentur. Bund und Länder tun hier zu wenig präventiv. „In dieser Hinsicht sehe ich keine nennenswerten Verbesserungen gegenüber den vergangenen Wintern“, sagte Brysch.

Auch Lesen :  PS5 kaufen bei Spielegrotte – Endlich Konsolen-Drop beim Geheimtipp im Januar?

Um der Zeit voraus zu sein, hält der Patientenanwalt in der Altenpflege ein landesweites Testregime mit täglichen Schnelltests und zweiwöchentlichen PCR-Tests für angemessen, um Viruseinschleppungen durch Personal und Besucher zu vermeiden. Im Falle eines Ausbruchs zu Hause sind auch externe Betreuungsteams erforderlich, die nicht infizierten Personen Unterstützung und alternative Unterkünfte bieten. „Wir müssen nicht alles tun, um die Pandemie zu bekämpfen, wir müssen das Richtige tun“, fordert Brysch. „Zu der Gruppe, deren Schutz besonders wichtig ist, gehören etwa drei Millionen Menschen.“ (dpa)

Auch Lesen :  Parodie einer Metropole – Berlin am Kipp-Punkt

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button