Winterwetter: Eis- und Schneeregen in weiten Teilen des Nordens | NDR.de – Nachrichten

Stand: 22.11.2022 14:54

Die Woche im Norden ging am Dienstag mit dem Winter weiter. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer mussten sich in weiten Teilen Norddeutschlands am Morgen erneut an Eisregen und Schnee gewöhnen.

Nach Temperaturen um den Gefrierpunkt kam in der Nacht zum Dienstag von Nordosten aus Niedersachsen Regen, der von Hamburg bis ins Wendland sowie in Mecklenburg und Schleswig-Holstein teilweise in Eisregen, Graupel oder Schnee überging. In diesen Bereichen drohte am Morgen Eis.

Hamburg: Stadtreinigung nimmt Betrieb des Winterdienstes auf

Um Verkehrschaos zu vermeiden, hat die Stadtreinigung Hamburg einen Winterdienst gestartet. Vorsorglich wurden die wichtigsten Straßen und ein ausgewähltes Radwegenetz mit nassem Salz oder Kies bestreut, wie die Stadtreinigung mitteilte. Es waren insgesamt 123 ZZS mit Fahrzeugen unterwegs.

Kein Frost mehr seit Mittwoch

Nach der Prognose der Meteorologen von WetterWelt sollen die Temperaturen im Norden ab Mittwoch nachts wieder aus der Negativzone herauskommen. Die Maximalwerte bewegen sich dann zwischen 2 und 9 Grad. Der Donnerstag sollte etwas milder mit teilweise bewölktem Himmel mit zeitweiligen Regenschauern mit Höchstwerten von 4 bis 11 Grad Celsius sein.

Mehrere Rutschunfälle zu Wochenbeginn in Niedersachsen

Nach einem frostigen Wochenende im Norden Deutschlands – im Nordosten fielen bis zu zehn Zentimeter Schnee – fegte in der Nacht zum Montag vor allem in der südlichen Hälfte Niedersachsens Schnee über das Land. Wo der Schnee in Regen überging, gab es gelegentlich Eis. Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ereigneten sich im Raum Göttingen mehrere Unfälle. Laut Polizei entstand jedoch Sachschaden.

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MV: Verwundeter Streuner in Schloss Stargard

Auch im Osten von Mecklenburg-Vorpommern kam es am Montagmorgen nach Polizeiangaben zu mehreren Unfällen mit Rutschgefahr. Ein Fußgänger wurde verletzt, als er in Schloss Stargard von einem Fahrzeug angefahren wurde. Am Wochenende sind die meisten wetterbedingten Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen glimpflich ausgegangen.

Die Polizei forderte Autofahrer auf, spätestens jetzt von Sommer- auf Winterreifen umzusteigen.

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Informationen über DDR | Aktuell | 22.11.2022 | 14:00 Uhr

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